Bei Büchern eher traditionell

Deutschlands Jugendliche scheinen bei Büchern eher traditionell zu sein. Laut der aktuellen JIM-Studie (JIM = Jugend, Information, (Multi-) Media) bekommen die meisten ihren Lesestoff weiterhin vom klassischen Buchhandel. 78 Prozent der Jugendlichen, die zumindest selten Bücher lesen, geben an, dort zumindest einen Teil ihrer Bücher zu kaufen. Bei den Mädchen sind es sogar 85 Prozent.

Im Internet kaufen dagegen nur 49 Prozent Bücher. Eine wichtigere Bücherquelle sind da Freunde. 73 Prozent haben von Freunden, Bekannten oder Verwandten Lesestoff geschenkt bekommen, 63 Prozent leihen sich von ihnen Bücher. Aus Bibliotheken leihen sich 44 Prozent Bücher aus.

Eher unbedeutend sind noch immer die elektronischen Bücher. Nur zwei Prozent haben im Jahr 2011 eBooks gekauft.

Von Jugendlichen (12-19) genutzte Bezugsmöglichkeiten für Bücher. Quelle: JIM-Studie 2011

Auffällig ist auch, dass Mädchen offenbar mehr verschiedene Quellen nutzen. Vermutlich, weil sie insgesamt mehr lesen. In nahezu allen Kategorien geben mehr Mädchen als Jungen an, diese Bezugsquelle zu nutzen. Besonders groß ist der Unterschied beim Bücher leihen von Freunden. Nur 52 Prozent der männlichen Leser borgen sich Lesestoff von Bekannten und Freunden, aber 74 Prozent der Mädchen. Wäre ja auch zu doof, wenn man vor den Kumpels zugeben müsste, dass man heimlich noch „Fünf Freunde“ oder gar den „Räuber Hotzenplotz“ liest, obwohl man sich gerade extra coolen Hip Hop als Klingelton auf’s Smartphone geladen hat.

Mit den Mädchen gleich ziehen die Jungs nur bei den elektronischen Quellen. E-Books und Online-Buchhändler nutzen sie im gleichen Maße wie ihre Altersgenossinnen.

Bei dieser Gelegenheit will ich auch noch mal Werbung für mein eigenes Buch machen. Es heißt Number-Man, hat aber nichts mit Statistik zu tun, sondern mit alternativer Geschichtsschreibung. Es ist fast ein historischer Kriminalroman, nur dass die Geschichte in dem Buch etwas anders verlaufen ist als in der Realität. Mehr dazu demnächst. Kaufen kann man es übrigens sowohl im traditionellen Buchhandel als auch bei Online-Händlern wie buch-laetzig.de, Amazon, redcoon oder Bücher.de. Leider gibt es noch kein E-Book.

Posted in Buntes, In eigener Sache, Internet und Technik Tagged with: , ,

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*