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18Aug/160

Reklame: Statistik-Nachhilfe vom Profi

Statistik ist gar nicht schwer. Wer das bezweifelt, der hat bisher wahrscheinlich nur keine guten Lehrer gehabt. Abhilfe finden Schüler, Studenten und Doktoranden unter Statistik-Nachhilfe.de. Das vom TÜV als Bildungsträger zertifizierte Unternehmen bietet Einzelnachhilfe, Statistik-Kurse, Schulungen in Statistik-Software und ein Coaching bei aktuellen Datenanalyse-Vorhaben. Das ist nicht einmal teuer, die Preise für eine Unterrichtsstunde beginnen bei 20,- Euro.

Statistik ist für viele Studierende ein Angstfach. Vor allem in sozialwissenschaftlichen Fächern, in denen Mathematik und Zahlen sonst selten vorkommen, scheitern auffällig viele beim Statistik-Schein. Dabei ist das meiste, was Studenten zum Bestehen eines Studiums brauchen, gar nicht so schwer, wenn es einem richtig erklärt wird. Leider ist nicht jeder Professor auch ein guter Lehrer, denn für den Posten qualifiziert man sich meistens über wissenschaftliche Publikationen und nicht über pädagogische Qualitäten.

Hier kommt die Seite Statistik-Nachhilfe.de ins Spiel. Das Unternehmen aus Berlin bietet Studenten, Doktoranden und Schülern Hilfe in vier Bereichen:

  • Statistik-Nachhilfe,
  • Statistik-Kurse,
  • Kurse in Statistik-Software,
  • Hilfe und Coaching bei der Datenanalyse.

Die meisten Anfragen kommen aus den Bereichen Soziologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften (BWL/VWL), Medizin, Biologie und Chemie. Doch auch Studierende aus anderen Fächern können natürlich eine Anfrage stellen.

Statistik-Nachhilfe und -Kurse

Studienbegleitend, als Prüfungsvorbereitung oder für Spezialgebiete wie Hypothesentests und Datenauswertung, Nachhilfe und Statistik-Kurse gibt es für viele Anlässe und speziell auf den Bedarf zugeschnitten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch schon als Vorbereitung für ein Studium erste Kurse belegen - und hat so einen Startvorteil gegenüber seinen Kommilitonen. Und natürlich gibt es besondere Angebote für alle, die eine wissenschaftliche Arbeit schreiben müssen, sei es eine Bachelor- oder Masterarbeit oder gar eine Dissertation.

Statistik Nachhilfe

Mit Statistik-Nachhilfe.de geht Statistik ganz einfach.

Im Zentrum steht dabei nicht das Auswendiglernen von Formeln, sondern zunächst das Verstehen. Wer weiß, welche Idee beispielsweise hinter der Berechnung der Standardabweichung oder des Korrelationskoeffizienten steht, der kann es selbst leicht rechnen. Das wird selbstverständlich auch geübt.

Teilweise werden Kurse vor Ort gehalten, andere Nachhilfestunden können über Skype erfolgen. Und sogar in englischer Sprache wird Statistik-Nachhilfe angeboten, etwa für Austauschstudenten, deren Deutsch-Kenntnisse noch nicht so gut sind oder auch für Deutsche, die alle Fachbegriffe gleich auf Englisch lernen wollen.

Software-Kurse

Heute geht kaum noch etwas ohne Software. Wichtig ist natürlich trotzdem, dass zuvor die statistischen Grundlagen verstanden wurden. Denn nur wer weiß, was er auswertet, kann die Ergebnisse auch richtig interpretieren. Dann aber ist gute Software eine echte Hilfe.

Da war ein Nutzer wohl recht unzufrieden. Foto: Tara Hunt (cc)

Da war ein Nutzer wohl recht unzufrieden. Aber nicht immer ist der Computer schuld, manchmal sind es auch fehlende Kenntnisse im Umgang mit der Software. Foto: Tara Hunt (cc)

Unter Statistik-Nachhilfe.de finden Interessenten eine ganze Reihe von Kursen zum Umgang mit Statistik-Software. Im Angebot sind aktuell folgende Programme:

  • SPSS,
  • Stata,
  • STATISTICA,
  • R
  • SAS,
  • Excel für Statistiker.

Damit deckt das Angebot alle wichtigen Softwarepakete ab, von den großen Anbietern wie SAS und SPSS über freie (Statistik-) Programmiersprachen wie R bis hin zur Tabellenkalkulation Excel, die gerade im Bereich der deskriptiven Statistik eine Reihe von statistischen Funktionen kennt.

Datenanalyse

Wer bereits an einem konkreten Projekt arbeitet, der kann sich auch dafür Hilfe bei Statistik-Nachhilfe.de holen. Im Rahmen eines Coachings werden die Daten gemeinsam analysiert. So erhält der Student oder Doktorand einerseits qualifizierte Hilfe, lernt aber auch gleich etwas.

Natürlich lässt sich auch eine reine Datenanalyse ohne Coaching buchen - auf Wunsch sogar als Eilauftrag. Diesen Dienst bietet Statistik-Nachhilfe.de für fast alle Fächer, von Soziologie über Psychologie und Wirtschaftswissenschaften (BWL/VWL) bis hin zu Medizin, Biologie und Chemie.

Die Preise

Statistik-Nachhilfe muss nicht teuer sein. Wer an einem Kurs teilnimmt zahlt für die Unterrichtsstunde (45 Minuten) als Schüler oder Student 20,- Euro. Doktoranden und Privatpersonen zahlen mit 23,- beziehungsweise 26,- Euro etwas mehr. Auch für Statistik-Nachhilfe (meist kleinere Gruppen) und Software-Kurse liegen die Preise mit 25,- beziehungsweise 24,- Euro für Schüler und Studenten etwas höher, Doktoranden und Privatpersonen kosten auch hier etwas mehr.

Hilfe Datenanalyse

Statistik-Unterricht gibt es ab 20,- Euro je Unterrichtsstunde. Foto: Mentorium.de

Deutlich teurer ist wegen des größeren Aufwands und der höheren Komplexität nur die Datenanalyse, sie beginnt bei 45,- Euro je Dreiviertelstunde. Eine genaue Preisübersicht findet man unter statistik-nachhilfe.de -> Infos -> Günstige Preise.

Das Unternehmen

Hinter dem Angebot steht die Berliner Mentorium GmbH. Sie bietet über Mentorium.de auch andere Dienstleistungen wie etwa Plagiatsprüfungen. Das Unternehmen ist bereits seit vielen Jahren am Markt und hat bereits mehrere tausend Kundinnen und Kunden zufriedenstellend bei ihrem Studium oder dem Erstellen einer Abschlussarbeit geholfen. Seit August 2016 ist es vom TÜV Nord als Bildungsanbieter nach DIN-ISO zertifiziert. Damit erfüllt es höchste Qualitätsstandards. Alle Lehrer haben nicht nur Kenntnisse ihres Fachs, sie können auch gut erklären. Teilweise kommen sie zu ihren Studenten, teilweise erfolgt der Unterricht auch online.

Wer Interesse hat, kann sich ein kostenloses Angebot erstellen lassen oder sich zunächst unverbindlich beraten lassen. Infos dazu finden sich unter Statistik-Nachhilfe.de -> Kontakt oder unter 030 53156 578.

Statistik Nachhilfe

15Aug/160

Reklame: Mentorium GmbH – Datenanalyse für Studenten

Statistik und Mathematik sind in vielen Fachgebieten für seriöse Forschung fast unverzichtbar. Doch nicht jedem liegt die Arbeit mit Zahlen. Auch Rechtschreibung, die richtigen Formulierungen oder der Schutz vor unfreiwilligen Plagiaten sind wichtig - und nicht immer einfach. Hier hilft der Berliner Dienstleister Mentorium Doktoranden, Bachelor- und Masterstudenten bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten und vor Prüfungen mit Beratung und Schulungsangeboten. Jährlich nutzen mehrere tausend Studierende den Service des Unternehmens. Seit August 2016 ist es auch vom TÜV Nord nach DIN-ISO 29990 zertifiziert und erfüllt damit die höchsten Ansprüche im Bildungsbereich.

Was macht Mentorium?

Die Berliner Mentorium GmbH bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um wissenschaftliche Arbeiten und Prüfungen. Das sind die Wichtigsten im Überblick:

  • intensive Prüfungsvorbereitung in den Fächern Mathematik und Statistik,
  • mathematische und statistische Schulungen vor dem Schreiben einer Abschlussarbeit,
  • Hilfe und Betreuung bei der Datenanalyse bei empirischen Arbeiten und Umfragen,
  • wissenschaftliches Lektorat oder Korrektorat,
  • Formatierung,
  • Plagiatsprüfung.

Das Ganze ist natürlich legal, (illegales) Ghostwriting gehört nicht zu den Diensten des Unternehmens. Vertreten sind fast alle Fachbereiche, von Naturwissenschaften wie Medizin, Pharmazie, Chemie, Physik und Biologie über Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL) und Sportwissenschaft bis hin zu Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Erziehungswissenschaften.

Prüfungsvorbereitungen und Schulungen

Wer vor einer wichtigen Prüfung in Mathematik oder Statistik vieles noch nicht verstanden hat, der kann sich Hilfe bei Mementorium holen. Gleiches gilt, wenn eine Abschlussarbeit bevorsteht, für die statistische und mathematische Kenntnisse nötig sind, beispielsweise eine Examens-, Bachelor- oder Masterarbeit - oder gar eine Dissertation.

Mementorium bietet dazu Einzel- oder Gruppenunterricht in Höherer Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Finanzmathematik, Numerik und Statistik. Alle Dozenten haben nicht nur einen fachlichen Hintergrund, sondern gehören auch zu den besten Lehrern auf diesem Gebiet. Sie schaffen es, Mathematik und Statistik einfach und verständlich zu vermitteln.

Statistik Nachhilfe

Statistik-Nachhilfe mit Mentorium. Bild: Mentorium GmbH

Nicht nur Studenten, sondern auch Schüler können die Dienste von Mentorium in Anspruch nehmen, beispielsweise zur Vorbereitung auf das Mathematik-Abitur. Bei der Wahl des richtigen Schulungsangebots wird natürlich berücksichtigt, wofür die Kenntnisse benötigt werden. Wer sich fürs Mathe-Abi fit machen will benötigt anderen Unterricht als jemand, der vor der Doktorarbeit seine empirischen und statistischen Kenntnisse noch einmal verbessern will.

Hilfe und Betreung bei der Datenanalyse

Nicht immer ist Statistik-Nachhilfe der beste Weg. Manchmal geht es nur um Hilfe bei einer konkreten Frage, manchmal auch um ganz grundlegende Dinge. In beiden Fällen kann Mentorium mit dem Datenanalyse-Service helfen. Egal ob es um die Planung einer Umfrage oder die konkrete Auswertung von Daten geht, die Mitarbeiter des Unternehmens helfen Studierenden aber auch Unternehmen und Behörden bundes- und sogar weltweit bei statistischen Fragen.

Mehr als 40 Statistiker arbeiten für Mentorium. Sie bieten je nach Bedarf unterschiedliche Services, beispielsweise

  • Datenanalyse und Coaching,
  • reine Datenanalyse,
  • Versuchs- und Umfragenplanung,
  • Hilfe bei Interpretation und Visualisierung,
  • Express-Analyse.

Meist haben Studierende und vor allem Doktoranden den Anspruch, die statistischen Ergebnisse ihrer Arbeit auch zu verstehen. Deshalb analysieren die Mitarbeiter von Mentorium nicht nur die Daten, sondern diskutieren ihr Vorgehen auch mit dem Auftraggeber und erläutern es. "Unsere Kunden sollen nicht nur ein Ergebnis vorgelegt bekommen, sondern auch verstehen wie es zustande kommt", erklärt Alexander Kiefer, Leiter der Datenanalyse bei Mentorium. Wer das nicht will, kann auch die Datenanalyse ohne Coaching buchen.

Hilfe Datenanalyse

Die Mitarbeiter von Mentorium helfen bei der Datenanalysen - nicht nur durch fachkundige Datenaufbereitung, sondern auf Wunsch auch mit einem fundierten Coaching.

Bei der Versuchs- und Umfrageplanung hilft Mentorium auf Wunsch ebenso wie bei der Aufbereitung und Visualisierung. Alle Dienste lassen sich einzeln buchen oder - mit dem Rundum-Sorglos-Paket - zusammen. Wenn es schnell gehen soll bietet das Unternehmen auch eine Express-Analyse.

Das Coaching kann sowohl online als auch vor Ort erfolgen. Angeboten werden die Dienste für praktisch alle Fachrichtungen, wobei die meisten Anfragen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Ingenieurwesen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften kommen. Mentorium nutzt für die Analyse die gängigen Statistikprogramme wie SPSS, SAS, R, Stata oder STATISTICA - und natürlich die Software zur Tabellenkalkulation Excel.

Wissenschaftliches Lektorat oder Korrektorat, Plagiatsprüfung

Wenn alles niedergeschrieben ist, ist die Arbeit leider noch immer nicht vorbei. Jetzt geht es darum Fehler zu finden - inhaltliche oder auch solche in Grammatik und Rechtschreibung. Dazu bietet Mentorium ein Korrektorat oder ein wissenschaftliches Lektorat. Ersteres sucht nur nach Rechtschreib- oder Grammatikfehlern. Beim Lektorat erhält der Kunde dagegen auch Hinweise für die Verbesserung des Stils, beispielsweise wenn Sätze zu lang oder unverständlich geschrieben sind. Auch weiterführende Hinweise, beispielsweise zu unklaren Punkten, erhalten Kunden nur beim Lektorat. Hier bekommen Studierende und Doktoranden auch Hilfe zum richtigen Aufbau oder zur korrekten Zitierweise.

Die Mitarbeiter sind jeweils Muttersprachler, wer seine Arbeit auf Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch verfasst erhält also einen "Native Speaker" als Lektor. Die Korrektur dauert üblicherweise bei einer Bachelor-Arbeit mit bis zu 50 Seiten drei bis vier Werktage. Wem das zu lange dauert, der kann einen Express-Service buchen. Auch bei Formatierungen oder dem Erstellen von Grafiken bietet Mentorium Hilfe.

Plagiatsprüfung

Plagiate können schnell zur Aberkennung des Titels führen, selbst wenn sie unbeabsichtigt sind. Foto: Bundeswehr

In den vergangenen Jahren ist auch das Thema Plagiate stark in den Fokus gerückt. Nicht immer wurde wirklich bewusst abgeschrieben. Einige Stellen sind nur schlecht zitiert, manchmal ist die Übereinstimmung in einem Satz sogar reiner Zufall. Klarheit bietet hier der Plagiatsservice von Mentorium. Er prüft Texte auf Stellen, die möglicherweise als abgeschrieben bewertet werden können. Dann können diese entweder als Zitat gekennzeichnet oder umgeschrieben werden.

Wer ist Mentorium?

Mentorium hat seinen Sitz im Berliner Stadtteil Wilmersdorf, bietet seine Dienste aber deutschlandweit und sogar international an. Innerhalb Deutschlands ist das Unternehmen auch vor Ort, bietet also ein Coaching oder Nachhilfe beim Kunden. Oft erfolgt der Kontakt aber online und über Telefon.

Statistik Hilfe

Vor Ort gemeinsam lernen oder Online-Betreuung: Mentorium bietet beides. Bild. Mentorium GmbH

Die Mitarbeiter sind jeweils Fachleute in ihrem Gebiet - also Experten für Statistik, wenn es um Datenanalyse und Weiterbildung geht und Sprachwissenschaftler beim Lektorat und Korrektorat. Natürlich haben alle auch selbst wissenschaftliche Erfahrung. Je nach Bedarf werden freie oder feste Mitarbeiter eingesetzt.

Was kostet der Service?

Die Preise richten sich nach dem Aufwand. Für ein wissenschaftliches Lektorat fallen beispielsweise 1,50 Euro je Normseite an, bei einer Bachelorarbeit mit 30 Seiten wären das 45,- Euro. Ein reines Korrektorat gibt es dagegen schon für 1,00 Euro je Normseite. Ebenfalls nicht unverhältnismäßig teuer ist das wissenschaftliche Coaching, für das mindestens 60,- Euro je Einheit berechnet werden. Für Nachhilfestunden oder Hilfe bei der Datenanalyse erstellt Mentorium jeweils kostenlos und unverbindlich ein individuelles Angebot.

Mentorium Info

Übersichtlich gegliedert: Die Website von Mentorium. Bild: Screenshot von Mentorium.de

Fazit

Eine gute Möglichkeit für Studierende und Doktoranden, die ihre Statistik-Kenntnisse verbessern wollen oder Unterstützung benötigen. Besonders attraktiv ist dabei natürlich die Kombination von Hilfestellung und Coaching, denn so versteht der Kunde auch, was er geliefert bekommt - und kann idealerweise beim nächsten Mal auf externe Unterstützung verzichten.

Mehr Informationen gibt es hier:

8Aug/160

Warum sind rohstoffreiche Länder so oft arm?

Warum sind viele Länder trotz vieler Rohstoffe arm? Dafür gibt es viele Gründe, zumindest einer ist aber auch, dass der scheinbare Rohstoffreichtum vieler Länder ein statistischer Irrtum ist.

In der Gedankenwelt der Stammtische und Facebook-Foren dreht sich fast alles in der Politik um Rohstoffe. Kaum eine Krise oder ein Krieg, bei dem nicht jemand sofort weiß, "um was es wirklich geht". Seltene Erden, Rohöl, Mangan...

Tatsächlich wären Politiker ziemlich dumm, wenn sie heute noch Kriege um Rohstoffe führen würden. Ihre strategische Bedeutung ist heute meist relativ gering. Arm ist das Land, das nichts außer Rohstoffe hat.

Schnell fällt da das Schlagwort "Afrika". Der Kontinent steht ja ohnehin oft immer noch für Krisen und Probleme und scheint nicht viel zu bieten außer Sonne, gute Sportler und eben Rohstoffe.

Foto: Yuriy Lapitskiy

Ist Russland rohstoffreich? Oder einfach nur groß? Foto: Yuriy Lapitskiy

Nun will ich gar nicht darauf eingehen, dass man dem Erdteil damit natürlich Unrecht tut, weil es auch auf ihm mehr als nur Krisen gibt. Denn im Schnitt ist das harte Urteil über die wirtschaftliche Situation Afrikas leider nicht ganz falsch. Unter den Nationen mit dem niedrigsten Entwicklungsstand befinden sich auffällig viele afrikanische Länder. Auch die von Paul Collier definierten "Länder der untersten Milliarde" sind vor allem aus Afrika und wer im World Factbook der CIA die zehn Nationen mit dem niedrigsten Bruttospzialprodukt pro Kopf (in Kaufkraft-Paritäten) sucht, erhält sogar ausschließlich Länder aus Afrika, darunter auch die rohstoffreiche Demokratische Republik Kongo. Nicht übrigens das Nachbarland Republik Kongo, das zumindest im Durchschnitt deutlich wohlhabender ist.

Warum ist das so? Warum hat Afrika so viele Rohstoffe und ist doch so arm? Die Antwort darauf ist zweigeteilt. Die eine ist wenig spannend, da mittlerweile allgemein bekannt (außer in Facebook-Diskussion): Rohstoffe machen nicht zwangsläufig reich. Und da wo sie reich machen, kommt das nicht zwangsläufig der Bevölkerung zugute.

Das lässt sich natürlich schwer in harten statistischen Daten ausdrücken. Zumal viel auch von der staatlichen Verwaltung abhängt. Wo die Verwaltung gut arbeitet, wie in Norwegen, können die Rohstoffe eine Quelle von Wohlstand sein. Auch das afrikanische Botswana scheint seine Sache in dieser Hinsicht gut zu machen.

Kinshasa Einwohnerzahl Foto: Irene2005

Vielleicht liegt die Zukunft der Demokratischen Republik Kongo gar nicht in den Bodenschätzen sondern hier, in der Hauptstadt Kinshasa. Sie bildet mit der auf der anderen Flussseite gelegenen Hauptstadt der Republik Kongo, Brazzaville, den zweitgrößten Ballungsraum in Afrika mit Foto rund elf Millionen Einwohnern. Foto: Irene2005

Andere Länder wie Äquatorial-Guinea sind tatsächlich wohlhabend geworden, das kaufkraftbereinigte Bruttosozialprodukt liegt dort über dem von Polen, Tschechien oder auch Portugal. Allerdings nur im Durchschnitt, weil die Einkommen aus der Erdölforderung sehr ungleich verteilt sind. In wieder anderen Ländern wie dem Kongo scheinen die Rohstoffe ein Quell ständiger Bürgerkriege und Machtkämpfe zu sein.

Unterm Strich kommt der Entwicklungs-Ökonom Paul Collier zu dem Ergebnis, dass Rohstoffreichtum der Wirtschaft eines Landes öfter schadet als nutzt. Er spricht in diesem Zusammenhang vom Ressourcenfluch. Aber wie gesagt trifft das nur überwiegend zu, letztendlich hängt vieles  von der Qualität der Regierung und der öffentlichen Institutionen ab.

Von den reichten Staaten mit mit mindestens einer Million Einwohnern besitzen ziemlich viele Rohstoffe. Allerdings finden sich auch unter den ärmsten der Armen Nationen mit vielen Bodenschätzen. Ressourcen sind also kein unabwendbares Schicksal, oft allerdings bringen sie Ländern mehr Nach- als Vorteile. Grafik: BIP pro Kopf in Kaufkraftparität, Datenquelle The World Factbook, CIA

Von den reichten Staaten mit mit mindestens einer Million Einwohnern besitzen ziemlich viele Rohstoffe. Allerdings finden sich auch unter den ärmsten der Armen Nationen mit vielen Bodenschätzen. Ressourcen sind also kein unabwendbares Schicksal, oft allerdings bringen sie Ländern mehr Nach- als Vorteile. Grafik: BIP pro Kopf in Kaufkraftparität, Datenquelle The World Factbook, CIA

Deshalb will ich endlich zu einem Punkt kommen, der sich wirklich mit harten Zahlen diskutieren lässt. Der Rohstoffreichtum vieler armer Länder ist nämlich nur ein statistischer Irrtum. In Afrika ist der Wert der entdeckten Bodenschätze pro Quadratkilometer relativ gering. Der Entwicklungsökonom Paul Collier von der Oxford University legte den Wert der entdeckten Bodenschätze auf die Fläche der OECD-Staaten und der Länder Afirkas um. In den Ländern der OECD schlummerten zu den damals aktuellen Marktpreisen Rohstoffe im Wert von 114.000,- US-Dollar je Quadratkilometer im Boden. In Afrika betrug der Wert der entdeckten Bodenschätze nur 23.000,- US-Dollar je Quadratkilometer.

Statistik: Die 20 Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte im Jahr 2014 (in Einwohner pro Quadratkilometer) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wie kann das sein? Nun, zunächst liegt die Betonung auf "entdeckte Bodenschätze", die OECD-Staaten sind einfach besser auf Rohstoffe hin untersucht. Paul Collier vermutet, dass die Unterschiede zwischen Afrika und der OECD letztendlich nur das Ergebnis unterschiedliche intensiver geologischer Untersuchungen sind. Länder wie Deutschland sind einfach besser untersucht als etwa die Sahara. Vermutlich gibt es also in Afrika nicht weniger Bodenschätze als anderswo - aber eben auch nicht mehr.

Das Afrika aber auch andere arme Länder so reich an Bodenschätzen wirken ist eine statistische Fehlinterpretation. Wer sich die Handelsbilanzen dieser Staaten ansieht, der sieht tatsächlich Bodenschätze als wichtigstes Exportprodukt. Doch das ist keine Folge von Rohstoffreichtum, sondern einer schwachen Wirtschaft. Etwas genauer kann man vier Gründe finden, die aber mehr oder weniger alle um dieses Thema kreisen:

  1. Wenig Einwohner pro Quadratkilometer
  2. Geringer Verbrauch an Rohstoffen
  3. Große Bedeutung der Rohstoffe für die Volkswirtschaft

Die Einwohnerdichte ist natürlich ein wichtiger Punkt. Auch 23.000,- US-Dollar Bodenschätze je Quadratkilometer sind viel, wenn je Quadratkilometer nur eine Person wohnt - und nicht 229 wie in Deutschland oder gar 1.223 wie in Bangladesh. Auf der Liste der am dichtest besiedelten Länder befindet sich übrigens auch eine afrikanische Nation, nämlich Ruanda. Tatsächlich wird das Land immer wieder als rohstoffarm beschrieben. Vor allem aber ist klein und hat trotzdem viele Einwohner.

Infografik: Ölproduzenten: Staaten und Firmen im Vergleich | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Dann ist da der zweite Punkt, der Eigenverbrauch. Die USA sind eines der größten Erdölförderländer der Welt - im Jahr 2013 die Nummer drei nach Russland und Saudi-Arabien. Nur verbrauchen sie einen Großteil gleich selbst. Mit anderen Worten: Je schwächer die Wirtschaft eines Landes, desto höher ist der Anteil der Förderung die exportiert wird.

Schließlich der dritte Punkt: Selbst wenn die USA genauso viel Erdöl exportieren würde wie, sagen wir Kamerun, wäre das in der Exportbilanz nur ein kleiner Posten. Er würde kaum auffallen, anders als in Ländern mit geringer Wirtschaftskraft.

Man könnte noch einen vierten Punkt diskutieren, nämlich die Tatsache, dass in Ländern mit schwacher Wirtschaftskraft Löhne und meist auch Umwelt- und Sozialstandards niedriger sind. Das macht den Abbau von Rohstoffen oft teurer. Allerdings hat es im Regelfall ja auch Gründe, warum ein Land eine schwache Wirtschaft, meist Misswirtschaft und Korruption. Das wiederum macht diese Länder auch für die Rohstoffindustrie meist unattraktiv.

Der vermeintliche Rohstoffreichtum vieler Entwicklungsländer ist also meist die Folge einer dünnen Besiedlung und einer schwachen Wirtschaft. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Rohstoffreichtum in vielen Fällen auch ein Fluch ist, weil er die Ursache für Kriege ist und die Einnahmen aus den Rohstoffen Wechselkurse und Löhne nach oben treiben - und damit die Verarbeitende Industrie konkurrenzunfähig machen.